Das richtige Training in der Gruppe.

Chancen und Tücken gemeinsamer Laufeinheiten.

Das gemeinsame Laufen mit Trainings-Partnern macht Spaß und kann für Sie ein wichtiger Motivations-Faktor sein, wenn:

·         Sie morgens noch müde sind und eigentlich gern noch etwas liegen bleiben möchten.

·         es draußen regnet oder stürmt oder schwül und drückend warm ist.

·         Sie müde von der Arbeit kommen.

 

Deshalb: Verabreden Sie sich mit Ihrem Trainingspartner - zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort. 

Oder: Schließen Sie sich einem Lauftreff an. Denn Ihre(n) Trainingspartner lassen Sie nicht warten. Hierdurch motivieren Sie sich immer wieder aufs Neue und räumen Ihrem Training einen festen Zeitraum ein.

 

Ein Lauftreff ist vorteilhaft für die Motivation, aber hier liegen auch die Tücken. Oft schaukelt sich das Tempo in der Gruppe hoch. Häufiger kommt es zu kleinen freundschaftlichen Sticheleien mit Tempoverschärfungen, Kraftausdauer-Prüfungen an Steigungen oder ähnlichen Spielchen. Man will auch nicht als Letzter mit immer größer werdenden Abstand der Gruppe hinterher laufen. Hier sollten Sie keinen falschen Ehrgeiz an den Tag legen. Wichtig: FSW bleibt FSW und GA1 bleibt GA1.

 

Andererseits finden Sie beim Lauftreff auch Läufer, die über ein höheres Leistungsvermögen verfügen und gut ein Schrittmacher-Tempo für ein GA1-2 oder GA2 Training vorlegen können. Hier lohnt es sich, nicht abreißen zu lassen. Jetzt ist das Training wieder effektiv.

 

Erkennen und respektieren Sie Ihre persönlichen Grenzen. Laufen Sie Ihr Tempo. Suchen Sie sich Trainingspartner die zu Ihrem Lauftempo und Ihrem Leistungsvermögen passen. Die also über die gleiche Distanz mit dem gleichen Tempo wie Sie in einem bestimmten Trainingsbereich (z.B. FSW) liegen.

 

Beispiel:

Können Sie ein Tempo von 6:55/’ im FSW laufen ohne bereits nach wenigen Kilometern aus Ihrem Trainingsbereich auszubrechen, dann suchen Sie sich Trainingspartner die genau dieses Tempo auch laufen.

Dabei ist es für das FSW-Training sinnvoller, sich eher anfänglich zu unterfordern als zu überfordern. In unserem Beispiel mit  6:55/’ im FSW bedeutet das: Schliessen Sie sich einer Laufgruppe an, die mit 7:00/’ trainiert. Bei Trainings-Partner die mit 6:45/’ unterwegs sind, besteht die Gefahr, daß Sie sich sehr schnell überfordern. Aus Ihrem FSW-Training also eine lange GA1 oder GA1/2 –Einheit wird.

 

Die Quittung bekommen Sie dann im Marathon jenseits der 30 km Marke. Hier schlägt fehlendes FSW-Training und das Nicht-Einhalten Ihrer individuellen Trainingsbereiche unmittelbar zu Buche. Und Sie lernen die ominöse Mauer des Marathonlaufs ganz persönlich kennen. Ersparen Sie sich das. 

 

Eine gute Möglichkeit, optimale Trainingspartner zu finden, ist unser Großer Lauftreff jeden Samstag um 10:15 Uhr in Viersen. 

 

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