Das Tempo tötet, nicht die Strecke.

Trainingssteuerung mit der Pulsuhr.

„Das Tempo tötet, nicht die Strecke“. Diese alte Läufer-Weisheit gilt nicht nur für den Wettkampf, sondern insbesondere auch während der Vorbereitungszeit. Für eine optimale Trainingsqualität ist die richtige Belastungsintensität der entscheidende Erfolgs-Faktor. 

 

Ihre individuell richtige Trainingsbelastung werden wir im Rahmen des Marathonprojekts in einem Feldtest auf der Basis Ihres aktuellen Leistungsstands bestimmen. Hierzu werden wir den Maximalpuls (HFmax) für jede/n Läufer/in ermitteln. Am genauesten und bequemsten erfolgt die HFmax-Bestimmung und weitere Belastungssteuerung beim Training mit einer modernen Pulsuhr, die mittels Brustgurt eine EKG-genaue, kontinuierliche Frequenzkontrolle erlaubt. Ihre Pulsuhr hilft Ihnen, Ihre Belastung zu überwachen, Ihre Leistung zu dosieren und Ihr Herz und Ihre Gesundheit zu schützen. 

 

Einfache Geräte kosten heute weniger als ein Paar Laufschuhe und bieten bereits wichtige Grundfunktionen wie das Einstellen Ihrer individuellen Trainings-Bereiche mit Pulsober- und -untergrenze. Ein akustisches Signal warnt Sie, wenn Sie Ihren voreingestellten Pulsbereich über- oder unterschreiten. 

 

Ferner sollte Ihre Pulsuhr die Möglichkeit besitzen, mehrere Zwischenzeiten zu stoppen und zu speichern. Dies erleichtert Ihnen wesentlich die Trainingssteuerung und hilft Ihnen auch bei den langen Läufen bis hin zum Marathon, den richtigen Kilometer-Split einzuhalten. (Sie glauben gar nicht wie schwer ansonsten einfache Kopfrechenaufgaben jenseits der 35 Kilometer-Marke werden können.)  

  

Wenn Sie sich eine Pulsuhr kaufen: Achten Sie darauf, dass es eine frequenzcodierte Pulsuhr ist. Sie kosten etwas mehr als die nicht-codierten Pulsuhren. Aber Sie haben damit bei einem Lauf die Gewähr, dass es auch tatsächlich Ihr Puls ist, den Sie ablesen. Gerade bei Großveranstaltungen können Sie sonst alle möglichen Werte messen – nur nicht Ihre eigenen. So werden in der Startaufstellung beim Düsseldorf Marathon tausende von Pulsgurten einen Orkan von Informationen aussenden, die bei den meisten nicht codierten Pulsuhren unsinnige Herzfrequenzen von über 200/min auf dem Display erscheinen lassen. Auch kann Ihre Pulsuhr immer wieder durch die vielen elektrischen Oberleitungen im Innenstadtbereich gestört werden.

 

Topmodelle unter den modernen Herzfrequenzmessern können darüber hinaus die Pulsfrequenzen, Ihre Strecken-Daten in Form von GPS-Koordinaten und die jeweilige Geschwindigkeit während des gesamten Laufs aufzeichnen. Diese Daten können dann komfortabel auf Ihren Computer übertragen und dort durch spezielle Software ausgewertet werden.    

 

Weiterführende Informationen gibt es auf den Internet-Seiten der Hersteller. Hier eine Auswahl:

POLAR

SIGMA

TIMEX

GARMIN

   

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>> 07.10.2006