Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen.

Bevor Sie loslaufen und nach unseren Trainingsplänen trainieren sollten Sie in Ihrem eigenem Interesse durch Ihren Hausarzt abklären lassen, wie es um Ihre Gesundheit und Fitness steht. Denn: regelmäßige körperliche und sportliche Aktivität schützt zwar wirksam vor Herzerkrankungen. Es können aber zahlreiche angeborene oder erworbene Krankheiten beim Sportler Gesundheitsrisiken begründen. 

 

Plötzliche Todesfälle im Sport, besonders bei vermeintlich gesunden jüngeren Sportlern, sind fast immer durch eine bis dahin nicht bemerkte Herzerkrankung verursacht. Oft wird in diesem Zusammenhang vom plötzlichen Herztod gesprochen. Er tritt in der Allgemeinbevölkerung 1-2 mal pro 1.000 Einwohner pro Jahr auf. Bei Personen unter 30 Jahren liegt die Rate sogar nur bei 0,5 – 1 auf 100.000 Einwohner pro Jahr. Davon tritt nur bei 8 % der Fälle der Herztod unter Belastung auf. Man könnte auch vereinfachend umgekehrt formulieren, in 92% der Fälle tritt der plötzliche Herztod in Ruhe auf. Ist jedoch jemand bereits von einer Herzerkrankung betroffen, dann treten plötzliche Todesfälle unter Belastung folglich häufiger auf. Hier werden Raten von 30-40% genannt. Bei Marathonläufern tritt ein plötzlicher Herztod während des Laufes seltener ein als in der nicht sporttreibenden Bevölkerung.

Als Risikofaktoren für den plötzlichen Herztod beim Sport werden angesehen:

- Vorbestehende Herzerkrankung: Hier sind insbesondere Herzmuskelerkrankungen, Herzmuskelentzündungen, Herzklappenfehler und Durchblutungsstörungen zu nennen.

- Alter über 40 Jahre (ein Gipfel liegt zwischen 40-50 Jahren)

- Neubeginn der sportlichen Aktivität, besonders nach längerer Pause mit plötzlichem und sehr intensivem Beginn.

- Vorübergehende Risikofaktoren wie Blutarmut, Störungen des Mineralhaushaltes, Sauerstoffmangel, Hitze, Kälte, Luftverunreinigung, Medikamente oder Drogen (hierzu zählen auch Nikotin und Alkohol)

 

Diese Faktoren sollten jedem/r Sportler/in vor Beginn des Trainings bekannt sein, um sein/ihr Risiko eines Herzzwischenfalls zu vermindern. 

 

Hierzu ist eine sportärztliche Vorsorgeuntersuchung empfehlenswert. Diese Untersuchung von Leistungs-, Breiten- oder älteren Sportlern beruht insbesondere auf einer sorgfältigen Befragung zur Krankengeschichte, dem körperlichen Untersuchungsbefund und einer apparativen Diagnostik. 

 

Nutzen Sie unseren Service, erleichtern Sie Ihrer/m Hausärztin/Hausarzt die Arbeit und nehmen sie zum Arztbesuch folgende Unterlagen mit: Brief an Ihren Hausarzt, Fragebogen und Befundbogen zur sportärztlichen  Vorsorgeuntersuchung. 

 

Alle Unterlagen können Sie bequem hier [>> downloaden].

 

Diese Unterlagen verbleiben bei Ihnen oder Ihrem Hausarzt. Wir möchten an dieser Stelle alle Projektteilnehmer darauf hinweisen, dass die Kosten der sportärztlichen Vorsorgeuntersuchung von den Krankenkassen nicht übernommen werden, sondern ihnen privat als individuelle Gesundheitsleistungen (IGEL) von Ihrem Arzt in Rechnung gestellt werden müssen.

 

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>> 25.09.2006